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Abdomen
Bauchraum
Abszess
Eiteransammlung in einem durch Gewebeeinschmelzungen entstandenen Hohlraum
ambulant erworben
Entstehung außerhalb des Krankenhauses, z.B. zu Hause
Antibiogramm
Übersicht über die im Labor getesteten Resistenzen des Erregers. Im Gegensatz zur empirischen Therapie, erfolgt die Therapie nach Antibiogramm ganz gezielt, z.B. gegen einen nachgewiesenen Erreger. Folglich erfordert diese Therapie eventuell eine Umstellung des Antibiotikums entsprechend des im Labor nachgewiesene Keims und seiner ggf. vorhandenen Resistenzen.

Antibiotikum
Medikament zur Behandlung von Erkrankungen, bei denen Bakterien die Ursache sind. Beachte: Ein bedachter Einsatz und die korrekte Einnahme laut Anweisung des Arztes vermeiden Resistenzen
Asplenie
Funktionsunfähigkeit oder Fehlen der Milz, die dazu führt, dass der Körper einige Erreger nicht mehr registriert. In der Folge kann sich eine Sepsis entwickeln. Vorbeugend kann deshalb eine Impfung sinnvoll sein. Nähere Informationen dazu entnehmen bitte der Rubrik "Prävention".
Bakterien
kleinste Lebewesen, die ggf. Krankheiten hervorrufen können
Beatmung
Unterstützung der natürlichen Funktion der Lunge durch eine Maschine; Dabei sind verschiedene Abstufungen von einer Erleichterung der Atmung durch eine Druckunterstützung (CPAP) bis hin zu einer kompletten Übernahme durch die Maschine (BiPAP).
BGA
BGA = Blutgasanalyse; Blutentnahme zur Einschätzung der Stoffwechsellage und Messung der Atemgaskonzentration
Biomarker
messbare Laborwerte, die auf Krankheiten hinweisen und evt. eine Einordnung hinsichtlich der Schwere der Erkrankung ermöglichen
Blutkultur
Untersuchung des Blutes zum Nachweis von Krankheitserregern, die sich im Blut befinden
Bradykardie
langsamer Herzschlag
Bronchoskopie
Direktes Betrachten der Atemwege durch ein optisches Instrument (Endoskop)
CIM
CIM = Critical Illness Polymyopathie; Erkrankung der Muskulatur, die gehäuft bei Patienten auftritt, die lange Zeit auf einer Intensivstation lagen. Dabei kommt es zu einem generalisierten Verlust von Muskelgewebe und zu einer Muskelschwäche. In der Folge ist u.a. die Entwöhnung vom Beatmungsgerät bei betroffener Atemmuskulatur erschwert. Außerdem gestaltet sich auch die Rehabilitation von Alltagsaufgaben wie Laufen, Sprechen und Schlucken schwieriger.
CIP
CIP = Critical Illness Polyneuropathie; Erkrankung der Nerven, die gehäuft bei Patienten auftritt, die lange Zeit auf einer Intensivstation lagen. Dabei kommt es zu Taubheitsgefühlen, Missempfindungen und Schmerzen, was den Rehabilitationsprozess häufig erschwert und die Lebensqualität der Betroffenen senkt.
CRP
CRP = C-reaktives Protein; Laborwert, der auf eine Entzündung hindeutet, z.B. im Rahmen einer Sepsis, lokaler Infektionen oder auch einer rheumatischen Erkrankung
CT
Computertomographie; bildgebendes Verfahren zur Anfertigung von Schnittbildern mittels Röntgenstrahlen; besonders geeignet zur Beurteilung von Knochen.
Desinfektion
Hygienemaßnahme zur Reduktion der Krankheitserreger, z.B. auf den Händen; Abzugrenzen ist dieser Begriff von der Sterilisation.
Die wichtigsten Situationen, in denen man sich als Angehöriger die Hände desinfizieren sollte, sind:
  1. Vor Patientenkontakt

  2. Nach Patientenkontakt

  3. Nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung

  4. Nach Kontakt mit potentiell infektösen Material (Blut, Eiter etc.)

Ausführliche Informationen finden Sie hierzu auf der Internetseite der "Aktion Saubere Hände".
Diagnostik
Gesamtheit der Untersuchungen, die zum Ausschluss oder zur Bestätigung einer Erkrankung durchgeführt werden
Dialyse
Künstliche "Blutwäsche", um Schadstoffe aus dem Blut zu filtern und so die natürliche Funktion der Nieren zu unterstützen, z.B. bei einem Nierenversagen.
Drainage
Ableitung von übermäßigen oder krankhaften Körperflüssigkeiten, wie Wundsekret, mittels Schwerkraft oder Unterdruck nach außen
E. coli
Escherichia coli; häufiger Krankheitserreger, u.a. von Harnwegsinfekten, Wundinfektionen und Lungenentzündungen, der aber auch zur normalen Darmflora gehört; es handelt sich um ein gramnegatives Bakterium

Echo
Echographie; bildgebendes Verfahren zur Anfertigung von Schnittbildern & Bildabfolgen mittels Ultraschall; Im engeren Sinne wird mit der Abkürzung Echo meist die bildliche Darstellung des Herzens mittels Ultraschall gemeint (Echokardiographie).
ECMO
ECMO = Extracorporale Membranoxygenierung; Herzlungenmaschine zur Unterstützung der Pumpfunktion des Herzens und der Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff, was normalerweise die Lunge übernimmt; die beiden Funktionen können einzeln oder kombiniert ersetzt werden
EKG
EKG = Elektrokardiogramm; Darstellung der elektrischen Erregung des Herzens
Empirische Therapie
Im Rahmen einer empirischen Therapie werden z.B. Arzneimittel eingesetzt, die gegen die häufigsten Erreger der Erkrankung wirken. Diese Therapie erfolgt bereits BEVOR der tatsächliche Erreger nachgewiesen wird und beruht damit auf der Erfahrung mit dem entsprechenden Krankheitsbild. Es ist deshalb durchaus möglich, dass ein empirisch eingesetztes Antibiotikum NICHT gegen den tatsächlichen Erreger wirkt, wenn dieser nicht zu den häufigen Keimen des Krankheitsbildes gehört. Sobald der Erregernachweis gelungen ist, sollte der behandelnde Arzt deshalb über eine gezielte Therapie nachdenken.
Empyem
Eiteransammlung in einer vorbestehenden Körperhöhle
Endokarditis
Entzündung der Herzinnenhaut; Vor allem an den aus der Herzinnenhaut gebildeten Herzklappen sammeln sich dabei z.B. Bakterien, die mit dem Blutstrom von einem anderen Infektionsort zu den Herzklappen transportiert worden. Eine Endokarditis kann aber beispielsweise auch im Rahmen von rheumatischen Erkrankungen auftreten.
ERCP
ERCP = Endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie; Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsengangs, wobei ein optisches Instrument über den Mund durch Speiseröhre, Magen und Darm vorgeschoben wird

ESBL
ESBL = Extended-Spectrum-Betalaktamase; Hierbei handelt es sich um eine besondere Art der Resistenz gegen (Betalaktam-)Antibiotika
Flexüle
Synonym: peripherer Venenkatheter; kleiner Schlauch zur Flüssigkeitszufuhr in die Vene
Fokus
Ursprung der Infektion/Ausgangspunkt einer Sepsis
Gram
Eigenschaften im Wandaufbau der Bakterien, die in einer Färbemethode im Labor zum Ausdruck kommt und ein wichtiger Ausgangspunkt für die Wahl des Antibiotikums darstellt
gramnegativ
Färbt sich ein Bakterium in der Gram-Färbung aufgrund seiner Wandeigenschaften rot, spricht man von gramnegativen Bakterien. Viele Antibiotika wirken entweder gut gegen grampositive oder gut gegen gramnegative Bakterien und selten gegen beide gleich gut. Die Unterscheidung anhand der Gram-Eigenschaften ist also sehr wichtig für die Wahl des Antibiotikums.
grampositiv
Färbt sich ein Bakterium in der Gram-Färbung aufgrund seiner Wandeigenschaften violett, spricht man von grampositiven Bakterien. Viele Antibiotika wirken entweder gut gegen grampositive oder gut gegen gramnegative Bakterien und selten gegen beide gleich gut. Die Unterscheidung anhand der Gram-Eigenschaften ist also sehr wichtig für die Wahl des Antibiotikums.
HAP
HAP = Hospital aquired Pneumonia; Synonym: nosokomiale Pneumonie; Lungenentzündung, die im Rahmen eines stationiären Aufenthalten entstanden ist

Herdsanierung
Entfernung des Ursprungs der Sepsis, z.B. durch eine Operation; Diese sollte schnellstmöglich erfolgen.

Hyperglykämie
hoher Blutzuckerspiegel
Hyperthermie
hohe Körpertemperatur
Hypertonie
hoher Blutdruck
Hyperventilation
schnelle Atmung
Hypoglykämie
niedriger Blutzuckerspiegel
Hypothermie
niedrige Körpertemperatur
Hypotonie
niedriger Blutdruck
i.v.
i.v. = intravenös; in ein Blutgefäß, das zum Herzen führt und von dort aus im ganzen Körper verteilt wird
Ikterus
Gelbsucht; entsteht durch eine erhöhte Konzentration an Bilirubin, dem Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs
IMC
IMC = Intermediate Care Station; "Wachstation"; Von der technischen und personellen Ausstattung ordnet sich die IMC zwischen der geringer ausgestatteten Normalstation und der höher ausgestatteten ITS ein. Demzufolge sollten hier Patienten versorgt werden, die mehr technische Ausstattung und personelle Unterstützung benötigen als es auf Normalstation gewährleistet werden kann, allerdings auf einer ITS überversorgt wären.
Impfung
Unter einer Impfung versteht man die Gabe von abgeschwächten oder abgetöteten Erregern oder Teilen davon mit dem Ziel, dass das eigene Immunsystem darauf reagiert und Abwehrstoffe produziert. Im Falle einer echten Infektion mit dem entsprechendem Erreger kann der Körper dann schneller auf das Eindringen reagieren und den Krankheitsausbruch abschwächen oder sogar verhindern.
Infektion
Ansteckung; Eindringen von Krankheitserregern in einen Körper und Vermehrung dieser
Infiltrat
Ansammlung von Krankheitserregern oder Stoffen in einem gesunden Gewebe; unter Umständen sind diese z.B. in einem Röntgenbild zu sehen

Inflammation
Entzündung; Reaktion auf einen äußeren oder inneren Reiz; Zu den klassischen Entzündungszeichen gehören:
  • Rötung

  • Schwellung

  • Überwärmung

  • Schmerz

  • Funktionsverlust

Infusion
größere Menge Flüssigkeit, die z.B. intravenös verabreicht werden; auch als "Tropf" bekannt
Infusomat
Medizingerät zur automatisierten Zufuhr einer bestimmten Menge einer Infusion in einer bestimmten Zeit
Insuffizienz
unzureichende Funktion bzw. Versagen
intravenös
in ein Blutgefäß, das zum Herzen führt und von dort aus im ganzen Körper verteilt wird
Intravenöser Katheter
Synonym: Flexüle; kleiner Schlauch zur Flüssigkeitszufuhr in die Vene
Intubation
Einbringen eines Schlauches in den Atemweg um z.B. eine machinelle Beatmung zu ermöglichen
Isolation
Abschottung eines Patienten zum Schutz seiner Umgebung, z.B. um die Übertragung von resistenten Krankheitserregern zu verhindern oder zu seinem eigenen Schutz (=Umkehrisolation), z.B. bei geschwächtem Immunsystem
ITS
ITS = Intensivstation; Die Spezialeinrichtung von Krankenhäusern weist neben einer hohen technischen auch eine hohe personelle Ausstattung auf. Hier werden Patienten behandelt, welche schwere bis lebensbedrohliche Erkrankungen oder Verletzungen haben. Es gibt verschiedene Schwerpunkte der Intensivstationen.
kardiovaskulär
das Herz und/oder die Gefäße betreffend; Zu den kardiovarkulären Ereignissen zählen Erkrankungen, die das Herzkreislaufsystem betreffen, wie z.B. ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall. Zu den kardiovaskulären Risikofaktoren, die ein Auftreten dieser Erkrankungen wahrscheinlicher machen, zählen u.a.:
  • Rauchen / Nikotinabhängigkeit

  • Übergewicht (und erhöhte Blutfettwerte)

  • Bewegungsmangel

  • Bluthochdruck

  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Katecholamine
Substanzen, die natürlich im Körper vorkommen oder auch als Medikament verabreicht werden können, um den Blutdruck zu steigern und z.B. in der Behandlung des Schocks eingesetzt werden. In diese Gruppe gehören z.B. Adrenalin und Noradrenalin
Katheter
Kleiner Schlauch zum Ableiten oder Einführen von Flüssigkeit, bspw. Ableitung von Urin mittels Blasenkatheter oder Zufuhr von Medikamenten über einen Venenkatheter
Künstliches Koma
Beim künstlichen Koma handelt es sich um eine Art Vollnarkose durch Medikamente, welche eingesetzt wird, um den Organismus zu entlasten und den Kranken, zum Beispiel bei einer Infektion, wirksamer behandeln zu können. Der Patient wird auch künstlich beatmet, Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck etc. werden laufend überwacht. Wichtig zu wissen ist, dass Patienten im Koma oft etwas aus ihrer Umgebung mitbekommen. Gehen Sie daher mit Menschen im Koma so um, als seien sie bei vollem Bewußtsein.
Lavage
Spülung, z.B. einer infizierten Wunde
Leukozyten
Weiße Blutkörperchen; Zellen im Blut, die u.a. der Abwehr von Krankheitserregern dienen
MARS
Künstliche "Blutwäsche", um Schadstoffe aus dem Blut zu filtern und so die natürliche Funktion der Leber vorübergehend zu unterstützen

Meningokokken
Meningokokken (= Neisseria meningitidis) sind häufige Erreger von Hirnhautentzündungen, die sich in der Gramfärbung rot darstellen (=gramnegativ) und eine Meningokokkensepsis auslösen können. Es gibt eine Impfung gegen Meningokokken. Weitere Informationen finden Sie auch bei der Selbsthilfegruppe "Gemeinsam gegen Meningokokken e.V."

Mikroorganismen
kleinste Lebewesen, die ggf. Krankheiten hervorrufen können; zu Ihnen gehören u.a. Bakterien und Pilze
MRSA
Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus; Dieser Erreger ist multiresistent gegen die typischen Antibiotika, die zur Behandlung eingesetzt werden und damit schwer behandelbar.

MRT
MRT = Magnetresonanztomografie; bildgebendes Verfahren zur Anfertigung von Schnittbildern mittels Magnetfeldern; besonders geeignet zur Beurteilung von Weichteilen
MSSA
Methicillin-sensitiver Staphylococcus aureus; Dieser Erreger ist empfindlich gegen die typischen Antibiotika, die zur Behandlung eingesetzt werden und damit meistens gut behandelbar.

Multiorganversagen
Ausfall mehrerer Organe, z.B. im Rahmen einer Sepsis und der damit einhergehenden Unterversorgung der Organe mit Sauerstoff
Nekrose
Absterben von Zellen und umliegenden Geweben

Nekrotisierende Fasciitis
schnell voranschreitende Infektion von Haut und Unterhaut inklusive der derben Hüllen aus Bindegewebe (=Faszien)
NHZ
NHZ = Nothilfezentrum; Synonym: Zentrale Notaufnahme; Einrichtung des Krankenhauses, in dem sich Patienten notfallmäßig als erstes vorstellen, die plötzlich lebensbedrohlich erkranken
Nierenversagen
Funktionsverlust der Nieren; Dadurch können u.a. Giftstoffe und Flüssigkeit nicht oder nur unzureichend ausgeschieden werden.
NIV
Noninvasive Ventilation; Verfahren zum Unterstützen oder Trainieren der eigenen Atmung, für die KEINE Intubation nötig ist, sondern stattdessen z.B. eine Atemmaske aufgesetzt wird
Normalstation
Bettenstation im Krankenhaus, auf der sich die meisten Patienten befinden, die KEINE intensivmedizinische Betreuung benötigen.
nosokomial
Ausbruch während des Aufenthaltes im Krankenhaus, also bei der Aufnahme noch nicht vorhanden gewesen.

Notaufnahme
Synonym: Nothilfezentrum; Einrichtung des Krankenhauses, in dem sich Patienten notfallmäßig als erstes vorstellen, die plötzlich lebensbedrohlich erkranken
Ödem
Einlagerung von Wasser außerhalb des Gefäßsystems, z.B. in den Beinen, der Lunge oder dem Gehirn; Als Ursachen kommen u.a. eine verminderte Pumpfunktion des Herzens, eine Schädigung des Gewebes, oder auch ein verminderter Eiweißgehalt in Betracht
Organdysfunktion
Ausfall eines Organs, z.B. Funktionsverlust der Nieren im Rahmen einer Sepsis und der damit einhergehenden Unterversorgung der Organe mit Sauerstoff
p.o.
p.o. = per os; über den Mund; Standardform der Medikamenteneinnahme im Bereich der Normalstation
parenteral
wörtlich: "am Darm vorbei"; Die Parenterale Gabe bezeichnet die Verabreichung bestimmter Substanzen z.B. direkt in ein Gefäß anstatt des beim Gesunden üblichen Weges über den Mund in den Darm und von dort ins Blutgefäßsystem; Sofern möglich ist die natürliche (enterale) Ernährung der parenteralen vorzuziehen.
pathogene Keime
Überbegriff für Krankheitserreger
PCT
PCT = Procalcitonin; Biomarker der bakteriellen Sepsis, dessen Konzentration im Blut schneller ansteigt, als die des klassischen Entzündungsparameters CRP
PEG
PEG = Perkutane endoskopische Gastrostomie; Ernährungssonde, die über die Haut direkt in den Magen gelegt wird und langerfristig dort verbleiben kann. Damit ist die Ernährung einer Person möglich, die nicht schlucken kann.
Perfusor
Medizingerät zur automatisierten i.v. Zufuhr einer bestimmten Menge eines Medikaments in einer bestimmten Zeit
peripher
peripher heißt soviel wie "vom Zentrum entfernt"; meistens sind damit die Extremitäten gemeint
peripherer Venenkatheter
Synonym: Flexüle; kleiner Schlauch zur Flüssigkeitszufuhr in eine Vene, z.B. des Armes oder der Hand

Peritonitis
Entzündung des Bauchfells als innere Auskleidung des Bauches; Sie kann in eine Sepsis übergehen; Eine Peritonitis kann sich in starken Bauchschmerzen und Fieber sowie einer gespannten Bauchdecke zeigen
Petechien
punktförmige Einblutung in die Haut oder Schleimhäute; Ursache kann u.a. eine Gerinnungsstörung sein, wie z.B. im Rahmen einer Sepsis auftritt
PiCCO
Pulse Contour Cardiac Output; eine mögliche Methode zur Überwachung des Herzkreislaufsystems (auf einer Intensivstation), bei der eine kalte Flüssigkeit in ein Gefäß gespritzt wird und die Zeit bis zur Normalisierung der Temperatur gemessen wird.
Pneumokokken
Pneumokokken (= Streptococcus pneumoniae) sind häufige Erreger einer Lungenentzündung, die sich in der Gramfärbung violett darstellen (= grampositiv) und eine Sepsis auslösen können. Besonders Ältere und Menschen ohne funktionstüchtige Milz sind gefährdet eine Lungenentzündung durch Pneumokokken zu entwickeln und sollten deshalb geimpft werden. Die genauen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.
Pneumonie
Lungenentzündung; häufiger Ausgangspunkt für eine Sepsis
Polymyopathie
Erkrankung der Muskulatur mit generalisierten Verlust von Muskelgewebe und Muskelschwäche. Sie tritt als CIM gehäuft bei Sepsis-Patienten auf.
Polyneuropathie
Erkrankung der Nerven mit Taubheitsgefühlen, Missempfindungen und Schmerzen. Sie tritt als CIP gehäuft bei Sepsis-Patienten auf, kann aber auch andere Ursachen haben, wie z.B. einen Diabetes mellitus.
Prävention
Vorsorge
PTSD
PTSD = Posttraumatic stress disorder; in deutsch: Posttraumatische Belastungsstörung PTBS; psychische Erkrankung, die als Folge eines einschneidenden Erlebnisses entstehen kann, so z.B. nach der Behandlung auf einer Intensivstation. In der Folge kommt es zu sich immer wieder aufdrängenden Erinnerungen. Einen ausführlichen Artikel zu PTSD enthält das Vereinsblatt I.2015.
pulmonal
die Lunge betreffend

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